Orgel

Die Orgel der Marienkirche Ahausen wurde 1863 von Wilhelm Röver aus Stade gebaut. Ihr Klangbild wurde im Laufe der Jahrzehnte durch verschiedene Renovierungen mehrfach verändert.

Die im Jahr 2012 von dem Orgelbauer Stefan Linke vorgenommene Renovierung hatte das Ziel, das ursprüngliche Klangbild der Orgel wieder herzustellen, was auch weitgehend gelungen ist.

Orgel

1863 errichtete der Orgelbauer Röver aus Stade die Orgel in der Ahauser Kirche. Sie hat 2 Manuale und Pedal  mit ca. 500 Pfeifen. Röver hatte die berühmten Orgeln des Orgelbauers Arp Schnitger im Alten Land in Wartung und Pflege und hat sich mit diesen Orgeln intensiv beschäftigt. (Wichtig für seine Klangvorstellungen) Er erfand eine eigene Konstruktion für die Mechanik des Instrumentes, die sehr zuverlässig, solide und störungsfrei funktionierte. Ein Nachteil waren jedoch starke Spiel- und Klappergeräusche.

1939 wurde die Orgel nach den damaligen Klangvorstellungen stark verändert. Diese Veränderungen waren allerdings nicht zum Vorteil des Instrumentes, denn der originale Klang ging verloren.

1975 erfolgte eine erneute Restaurierung durch Martin Haspelmath (Walsrode), wodurch die Orgel sich ihrem ursprünglichen Klang wieder annähern konnte.

2012 renovierte Stefan Linke (Unterstedt) die Orgel. Dabei wurde das originale Klangbild der Orgel nach Möglichkeit wieder hergestellt. Die ebenfalls 1863 erbaute Röver-Orgel in Kirchwistedt diente als Vorbild.

Die jetzige Disposition:

Hauptwerk: Bordun 16', Prinzipal 8', Hohlflöte 8', Gamba 8', Oktave 4', Oktave 2'

Oberwerk: Gedackt 8', Traversflöte 8', Flauto dolce 4'

Pedal: Subbass16', Oktavbass 8'

BILDER (1)